Goodbye Bonaparte!
| Die diesjährigen German Classics in Hannover waren für Heike ein ganz besonderer Termin. Hier, auf diesem internationalen Turnier im Herzen des | |
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Hannoveraner Zuchtgebiets, verabschiedete sie ihren großartigen Bonaparte aus seiner langen und erfolgreichen Sportkarriere. „Meine Entscheidung fiel eigentlich recht spontan, da Boni in der letzten Zeit super gut drauf war und ich mir sagte, dass jetzt einfach der richtige Zeitpunkt für eine Verabschiedung im richtigen Rahmen sein würde. Wann, wenn nicht jetzt? Er zeigt sich fit in der Arbeit, genießt seine Schrittausritte ins umliegende Gelände und ist täglich fröhlich und gut gelaunt. Diese Fröhlichkeit wollte ich für diesen einen Moment ins Viereck bringen, so schwer mir dies auch fallen würde. Und so war eine Verabschiedung während der German Classics einfach die richtige Entscheidung. Hier wurde er in 2004 ja auch zum Hannoveraner des Jahres gekürt“ so Heike. Der heute 18jährige Bonaparte (v. Bon Bonaparte/ Consul/Akzent II) wurde von Heikes Vater Joachim Kemmer entdeckt, und kam als Absetzer auf den Amselhof Walle. Bonapartes Vater, der Deck- |
Bonapartes Verabschiedung |
hengst Bon Bonaparte, war ein Sohn |
des Hannoveraner Vererbers Bolero, der eine Blutlinie führt, die auf dem Amselhof und bei Heike sehr beliebt war - kamen doch ihre erfolgreichen Pferde Borsalino und Beauvalais auch aus diesem Stamm. Auf der Mutterseite kommt dann auch noch das Blut des Akzent II , der, wie auch sein älterer Bruder |
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Bonapartes Verabschiedung |
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| „Mein Vater konnte diesem kecken kleinen Kerl wohl schon früh ansehen dass er immer leistungsbereit und „bei der Sache“ sein würde. Viele große Erfolge, wie etwa die Goldmedaille in Athen, konnte mein Vater vor seinem Tod noch miterleben und immer freute er sich diebisch, dass er dieses Talent damals auf der Fohlenweide entdecken durfte“ so Heike. | |
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Boni als Fohlen 1993 |
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| Bonapartes angenehmes Interieur gepaart mit einem idealen Temperament machten die Arbeit mit ihm leicht. Schnell lernte er das Grundprogramm eines Dressurpferdes und auch die höheren Lektionen bereiteten ihm wenig Schwierigkeiten. Im Jahr 2001 konnte er bereits seinen ersten großen Erfolg mit einem Sieg im Nürnberger Burgpokal feiern. 2002 bekam er den Otto-Lörke-Preis verliehen, eine Auszeichnung für das beste deutsche Grand Prix-Nachwuchspferd des Jahres. 2004 folgte der Titel des „Hannoveraner des Jahres“, sicher auch, weil er und Heike neben beachtlicher internationaler Erfolge maßgeblich zur Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen beitragen konnten. | |
| In 2005 wurde Heike mit ihrem Boni deutsche Meisterin und unterstützte die deutsche Goldmannschaft maßgeblich bei den Europameisterschaften in Hagen. Wiederholen konnten die beiden den deutschen Meistertitel in 2006, und wurden noch dazu Mannschaftswelt-meister bei den WEG in Aachen. Die Krönung seiner Karriere war mit Sicherheit der Gewinn der Mannschafts-goldmedaille 2008 in Hongkong plus der Bronzemedaille in | ![]() |
der Einzelwertung. |
Burgpokalfinale 2001 |
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Hongkong 2008 |
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| „Ich habe Boni sehr viel zu verdanken und weiß, dass ich ein Pferd wie ihn nicht wiederfinden werde. Dem Publikum möchte ich ihn heute so präsentieren, wie er sich auf jedem Turnier gezeigt hat: mit Spaß bei der Sache, aufmerksam, fröhlich und mit absoluten Höhepunkten und einer tollen Einstellung“ sagte Heike vor ihrem gemeinsamen Auftritt. Und dieser gelang den beiden dann auch sehr gut. Ein Video können Sie unter www.youtube.com/watch?v=ZLRMHbSgES8 sehen. | |
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Goodbye Boni! |
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Fotos Copyright: Karl Heinz Frieler, Julia Rau und privat |
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27. - 29. Oktober
Hannoveraner Körung und Hengstmarkt 2011
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